zurück

Barmer Changemaker Community testet donity

Die Barmer ChangemakerCommunity hat Ende Januar die donity App getestet. Welches Feedback wir bekommen haben und was wir damit gemacht haben, gibt es hier zu lesen.

Melanie

April 6, 2020

Gerade in intensiven Produktentwicklungsphasen ist es für uns besonders wichtig, möglichst viel Feedback zu unserer Software einzuholen. Gerne setzen wir dabei auch auf möglichst verschiedene Menschen und Unternehmen, um diverse Blickpunkte einfangen zu können. Deswegen haben wir uns auch sehr gefreut, dass wir am Anfang dieses Jahres von der Barmer ChangemakerCommunity exklusiv für eine Potenzialanalyse ausgewählt wurden.

In der ChangemakerCommunity erforscht die Krankenkasse BARMER die Erwartungen und Wünsche von Versicherten. Im Fokus der durchgeführten interaktiven Studien und partizipativen Kreativprojekte stehen allgemeine Gesundheitsthemen sowie technologische Innovationen mit Bezug zur körperlichen, psychischen und sozialen Gesundheit. Die Studie zu donity in der Barmer ChangemakerCommunity wurde von Psycholog*innen des Kölner Marktforschungsinstituts rheingold durchgeführt.

Das übergeordnete Ziel der Studie war die “Evaluation der Wahrnehmung und Relevanz des donity-Konzeptes”. Ende Januar wurde zwei Wochen lang eine Online-Tagebuchstudie mit zehn Mitgliedern der Barmer ChangemakerCommunity im Alter von 18 bis 60 Jahren durchgeführt. Tagebuchstudien eignen sich sehr gut dazu, in frühen Projektphasen die Gedanken, Überzeugungen, Sorgen und Probleme der User zu erforschen. Von allen Teilnehmer*innen wurde die aktuelle Betaversion von donity als App auf dem Smartphone getestet. Jeden Tag wurden die Teilnehmer*innen zu ihren Erfahrungen befragt, zum Beispiel wie sich donity auf die Planung des eigenen Alltags und das tägliche Stressempfinden auswirkt. Die Beteiligung war über den gesamten Testzeitraum sehr gut: Insgesamt wurden von den Teilnehmer*innen der Studie über 5000 Einträge im Online-Testsystem erstellt. In den Beiträgen wurden Fragen zur App gestellt, Hinweise auf Bugs geliefert und viele spannende Wünsche für neue Features geäußert.

Ein häufiger Wunsch war mehr Flexibilität in den Wochenplan zu bringen und selbst bestimmen zu können, welche Tage mit in die Planung einbezogen werden. Darauf haben wir schnell reagieren können. Ab jetzt haben User die Möglichkeit selbst zu entscheiden, welche Tage für sie geplant werden und welche nicht. So können beispielsweise Tage, die voll mit Meetings sind, einfach von der Planung ausgeschlossen werden. Außerdem ist es möglich Samstag und Sonntag auch Aufgaben einplanen zu lassen. Damit ermöglichen wir eine noch flexiblere Planung zum Beispiel bei Schichtarbeit oder dem gezielten Einplanen von Aufgaben im privaten Umfeld.

Einstellung in der Software: Planungstage können nun individuell ein- und ausgeschaltet werden

Außerdem hat einigen Tester*innen eine Übersicht über die bereits erledigten Aufgaben gefehlt. Auch das haben wir angepasst. User sehen jetzt jeden Tag, welche Aufgaben schon erledigt wurden und welche noch zu erledigen sind.

Für mehr Durchblick: genau sehen, was man täglich schon alles erledigt hat

Ein weiterer Punkt ist die bis jetzt noch fehlende Erinnerungsfunktion an anstehende Aufgaben. Viele User gaben an, dass sie einfach Aufgaben vergessen, wenn sie nicht daran erinnert werden. Wir arbeiten gerade mit Hochdruck an den Push Notifications und möchten diese dann so schnell wie möglich zur Verfügung stellen.

Eins geht ganz klar aus der Studie hervor: In diesen immer komplexer werdenden, digitalen Zeiten werden digitale Assistenten benötigt, die bei der Organisation des Alltags helfen und Menschen so entlasten! Genau das ist unsere Motivation: donity immer besser werden zu lassen und Menschen damit wirklich weiter zu helfen.


Vielen Dank allen Teilnehmer*innen der Studie für ihr reges Interesse und das konkrete Feedback. Wir freuen uns, dass einige Tester*innen weiter dabei bleiben und den Fortschritt von donity mitverfolgen.